Longboard Versicherung: Ist eine Haftpflicht pflicht für Longboarder?

Longboard Versicherung

Longboard Versicherung: Ist eine Haftpflicht pflicht für Longboarder?

Mit dem Longboard durch die Straßen zu cruisen bedeutet Freiheit spüren und das Leben genießen. Bei aller Freude am Fahren solltest du aber trotzdem die Risiken eines möglichen Unfalls im Blick haben. Neben dem konsequenten Tragen von Helm und Schutzkleidung zählt dazu auch das Thema Versicherungsschutz. Ob der Abschluss einer Haftpflichtversicherung sinnvoll ist und welche Schäden eine solche Police überhaupt abdeckt, kläre ich im Folgenden…

Warum und für wen ist eine Haftpflicht sinnvoll?

Der Begriff Haftpflicht steht grundsätzlich für das Gesetz, dass geschädigte Personen einen Anspruch auf Schadensersatz haben. Weil die Höhe des Schadensersatzes dabei nicht limitiert ist, können die finanziellen Folgen enorm sein: Wenn du beispielsweise einen Zusammenstoß mit einem Passanten verschuldest, kann dies im Extremfall deinen finanziellen Ruin bedeuten. So musst du nicht nur eventuell anfallende Arztkosten übernehmen, sondern haftest auch für den unfallbedingten Arbeitsausfall des Geschädigten. Die Kosten für einen solchen Unfall können sich dann schnell potenzieren und im mehrstelligen Tausenderbereich einpendeln. Dieses Beispiel zeigt die Bedeutung einer Haftpflichtversicherung für Longboarder, da jedem noch so geübten Cruiser ein Unfall passieren kann. Der Abschluss einer entsprechenden Police ist somit zweifelsfrei sowohl für Longboard Anfänger als auch für Fortgeschrittene empfehlenswert.

Was eine Haftpflichtversicherung konkret abdeckt

Laut Statistiken ereignen sich allein in Deutschland jedes Jahr etwa 1,5 Millionen Sportunfälle. Diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit einer Haftpflichtversicherung, wenn du regelmäßig mit deinem Longboard unterwegs bist. Sobald du eine solche Police abgeschlossen hast, profitierst du von einem umfangreichen Schutz: Demzufolge deckt die Haftpflicht unter anderem alle Sachschäden ab, die du mit deinem Longboard verursachst. Wenn Sie beispielsweise ein parkendes Auto schrammen, übernimmt der gewählte Versicherer die anfallenden Reparaturkosten. Selbst kleine Schäden an der Lackierung bringen häufig hohe Kosten mit sich, sodass eine Haftpflicht zweifelsfrei ratsam ist. Neben Sachschäden sind zudem sämtliche Arzt- und Krankenhauskosten möglicher Unfallopfer abgedeckt. Auch finanzielle Aufwendungen für eine Reha oder andere Maßnahmen zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit übernimmt die Versicherung.

Wertvolle Tipps für die Auswahl einer Haftpflichtversicherung

Du möchtest eine Haftpflichtversicherung abschließen, um in Zukunft immer mit einem sicheren Gefühl auf deinem Longboard unterwegs zu sein? Dann geht es jetzt um die Auswahl eines passenden Versicherers: Allgemein gesehen empfiehlt sich zu diesem Zweck die Nutzung von kostenlosen Vergleichsportalen für Haftpflichtversicherungen. Auf den zugehörigen Websites, wie Netzsieger.de, sind die verschiedenen Angebote übersichtlich aufgelistet, sodass du schnell eine geeignete Police finden kannst. Bevor du dich entscheidest, solltest du aber unbedingt auf die Besonderheiten der einzelnen Anbieter achten: Einige Haftpflichtversicherungen schließen zum Beispiel einzelne Sportarten von der Haftung aus. Falls hier auch Schäden durch Skateboard- und Longboard fahren aufgeführt sind, gilt es definitiv ein anderes Angebot auszuwählen. Bezüglich der Kosten musst du in der Regel mit einem Beitrag von etwa fünfzig bis achtzig Euro im Jahr rechnen.

Ergänzende Hinweise und abschließende Bemerkungen zum Thema Haftpflichtversicherung für Longboarder

Bei der Auswahl einer geeigneten Haftpflichtversicherung solltest du als Longboardfahrer in jedem Fall auch auf eine ausreichend hohe Deckungssumme achten. Im Optimalfall beläuft sich diese auf mindestens fünf Millionen Euro, sodass du bei allen Schadensfällen auf der sicheren Seite bist. Diese Summe hört sich übertrieben hoch an, aber kann durch Krankenhauskosten und Arbeitsausfälle durchaus erreicht werden. Falls du eine flexible Lösung bevorzugst, solltest du eine Police auswählen, die nachträgliche Anpassungen in Bezug auf den Versicherungsschutz ermöglicht. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine Haftpflichtversicherung für jeden Longboarder sinnvoll ist. Beachtest du alle aufgeführten Hinweise und Tipps, steht unbeschwertem Spaß beim Longboarden nichts mehr im Wege. Schreib mir doch einfach mal einen Kommentar, ob du bereits eine Haftpflicht hast oder diese Absicherung eher als unnötig betrachtest!

LG Jan Banan

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