Longboard Bremsen – Geht nicht, gibt’s nicht!

Ein Longboard hat keine Bremsen, so viel ist klar. Das heißt nichts anderes, als dass du die Longboard Bremse bist. Willst du anhalten, musst du bremsen. Dafür gibt es einige Techniken.

Darum solltest du diesen Artikel lesen:

  • Du lernst einige Longboard Bremstechniken kennen.
  • Du kannst gleich mit dem Üben loslegen.
Longboard Bremsen - Sliden als Bremstechnik

Longboard Bremsen – Sliden gilt als effektivste Bremstechnik

Longboard Bremsen: Eine Herausforderung

Das Bremsen ist beim Longboarden schon eine Herausforderung und gehört mit zu den
schwierigsten Techniken. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zu bremsen. Einige eignen sich für Anfänger sicher besser, aber alle bergen eine mehr oder weniger große Verletzungsgefahr. Deshalb: Vergiss nie deine Schutzkleidung!

Bremstechnik 1 – Abspringen

Zu den wichtigsten Techniken gehört zum Beispiel das Abspringen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Im Grunde solltest du diese Technik nur dann nutzen, wenn du nicht allzu schnell unterwegs bist oder schlicht keine andere Wahl mehr hast, weil „da drüben kommt ne Mauer“. Bist du sehr schnell unterwegs, sollte diese Technik nicht von dir bevorzugt werden, da du andernfalls anschließend ein paar Zähne weniger hast.

Bremstechnik 2 – Windbremse

Auch die Windbremse ist relativ beliebt. Hierbei stellst du dich aufrecht und versuchst einen hohen Luftwiderstand zu erzeugen, indem du deine Arme ausstreckst. Im Gegensatz zum Abspringen brauchst du bei dieser Technik eine hohe Geschwindigkeit. Wenn alles klappt, kannst du deine Geschwindigkeit so auf rund 40 km/h reduzieren und anschließend die Fußbremse zum vollständigen Stopp nutzen.

Bremstechnik 3 – Carven

Das Carven ist ebenfalls eine gute Bremstechnik. Hier fährst du weite Kurven und kannst die Geschwindigkeit gut kontrollieren. Du verlierst Geschwindigkeit, je enger die Kurven sind, die du fährst.

Bremstechnik 4 – Fußbremse

Die Fußbremse, auch Footbrake genannt, ist eine gute Bremsmethode für Anfänger und wird auch am häufigsten genutzt. Damit gelingt es dir recht leicht, dein Longboard zu bremsen. Nimm einfach den hinteren Fuß vom Board und stelle ihn vorsichtig auf den Boden. Die Bremswirkung ist am größten, je höher der Druck ist, den du mit dem Fuß ausübst. Auch hier gilt: Vorsicht, denn die Fußbremse hat zwei Nachteile. Sie eignet sich nicht für Downhill und deine Schuhe nutzen sehr schnell ab. Deshalb achte darauf, möglichst festes Schuhwerk zu tragen, wenn du die Fußbremse nutzt.

Bremstechnik 5 – Sliden

Auch Sliden gehört zu den Techniken, mit denen du dein Longboard bremsen kannst. Sliden stellt sogar die effektivste und auch sicherste Art des Bremsens dar. Geh in die Knie und stelle das Board quer zur Fahrtrichtung. Schon bremst es ab. Willst du Downhill fahren und dein Board sicher kontrollieren können, schadet es nicht, wenn du dir ein paar Tricks wie den Coleman Slide antrainierst. Gerade das Sliden erfordert viel Übung, die sich jedoch auch lohnt, da es wirklich die sicherste Art des Bremsens darstellt. Übe also, deinen Schwerpunkt so tief wie möglich zu legen. Wenn du das Board in den Knien „stehend“ quergestellt hast, greifst du am besten an die Bordkarte oder stützt dich mit den Händen auf der Straße ab. Trage unbedingt Handschuhe dabei!

Beim Longboard Fahren gilt Sliden als effektivste Bremstechnik

Beim Longboard Fahren gilt Sliden als effektivste Bremstechnik

Bremstechnik 6 – Ausrollen

Eine weitere, recht ungefährliche Art, das Longboard bremsen zu lassen, ist das Ausrollen. Gerade dann, wenn genügend Platz vorhanden ist und das Gelände schön flach, spricht nichts dagegen, das Longboard einfach ausrollen zu lassen. Es stoppt dann ganz automatisch und birgt keine wirkliche Verletzungsgefahr. Alternativ kannst du dein Longboard auch von der Straße steuern. Ist zum Beispiel eine Wiese in der Nähe, fahr es einfach darauf. Allerdings kannst du eine gewisse Gefahr hinzufallen nicht verhindern. Denn wenn dein Longboard zu abrupt stoppt, ist ein Sturz nicht ausgeschlossen.

Longboard Bremsen erfordert Übung

Vielleicht kannst du es kaum glauben, aber es ist durchaus leichter, Longboard fahren zu lernen, als ein Longboard bremsen zu können. Dennoch gehört beides natürlich untrennbar zusammen, denn was nützt es dir, fahren zu können, wenn du nicht weißt, wie du die Fahrt möglichst risikoarm stoppen kannst? Wichtig ist daher, dass du die unterschiedlichen Bremstechniken nicht nur ausdauernd übst, sondern auch immer Schutzkleidung trägst. Besonders gefährdet sind meist die Hände, aber auch dein Gesicht. Fahre und bremse deshalb möglichst risikoarm, solange du noch zu den Anfängern gehörst. Je mehr du auf deinem Longboard zuhause bist, desto besser kannst du mögliche Gefahren auch einschätzen.

Du findest im Internet eine ganze Reihe Videos, in denen Profi-Longboarder dir die verschiedenen Techniken sehr gut erklären und zeigen. Es lohnt sich meiner Ansicht nach sehr, diese Videos ausgiebig zu studieren und im Anschluss daran auf die Straße zu gehen und das Gesehene auszuprobieren. Vielleicht hast du ja Lust, deine Erfahrungen mit dem Longboard Bremsen lernen zu teilen? Schreib einfach einen Kommentar oder poste auf meiner Facebook-Fanpage.

Jan Banan

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