Longboard Flex – Longboard Flexstufe richtig wählen. So geht‘s

In meinem Longboard Shop und ganz allgemein auf dieser Webseite stößt du immer wieder auf den Begriff Longboard Flex. Wenn du schon länger mit Longboards zu tun hast, weißt du sicherlich, was das ist. Als Longboard Anfänger könnten dir folgende Infos jedoch nützen.

Darum solltest du diesen Artikel lesen:

  • Ich gebe dir die wichtigsten Infos zum Thema Longboard Flex.
  • Du erfährst, welche Longboard Flex für deine Zwecke am besten geeignet ist.

Longboard Flex – Grundwissen für Longboard Anfänger

Longboard Flex

Der Longboard Flex beschreibt die Flexibilität, die Durchbiegefähigkeit des Boards

Der Flex (auch Flexstufe) bezeichnet die Durchbiegefähigkeit des Longboards. Für nahezu jedes Einsatzgebiet wird ein bestimmter Flex empfohlen. So eignen sich beispielsweise weiche Flex eher zum Cruisen und Carven bei geringer Geschwindigkeit, während ein harter Longboard Flex super für Downhill und Freeride mit hohen Geschwindigkeiten ist. Das ist jedoch längst nicht das ganze Geheimnis. Ein bisschen mehr musst du schon wissen, um zu entscheiden, welches Board für dich in Frage kommt.

Das Einsatzgebiet ist nur ein Faktor, den du bei der Wahl des richtigen Flex berücksichtigen musst. Auch dein Gewicht spielt eine Rolle. Klar brauchst du als Schwergewichtler einen härteren Flex als wenn du ein Fliegengewicht bist. Die Folge des falsch gewählten Flex könnte sonst sein, dass sich dein Brett unter deinem Gewicht bis zum Boden durchdrückt. Damit dürfte der erwartete Fahrspaß dahin sein. Wähle also in jedem Fall einen härteren Flex, wenn du einige Kilos mehr auf die Waage bringst.

Harter Longboard Flex für harte Kerle
Auch wenn du mit deinem Longboard Berge runterjagen willst, ist ein harter Flex wichtig. So bleibt dein Board auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil. Dasselbe gilt, wenn du aggressiv Carven oder Sliden willst oder ein Freeride-Fan bist. Im Grunde kann man also sagen, dass ein harter Flex für harte Kerle gut passt.

Weicher Longboard Flex für detailreiches Fahren
Ein weicher Longboard Flex ist dann besser für dich, wenn du Normalgewichtig bist. Auch beim Carven kriegst du mit einem weichen Flex mehr Kontrolle beim Fahren enger Kurven bei eher niedrigen Geschwindigkeiten. Bist du eher der Longboard Cruiser, sorgt ein weicher Flex für ein angenehmes Feeling. Und als Dancer profitierst du ebenfalls von einem weichen Flex. Du möchtest viel mit deinem Longboard Pumpen? Dann wähle ebenfalls ein weicheres Board. So wird das Pumpen sehr viel effektiver, da der weiche Flex deine an das Board abgegebene Kraft durch das Belasten aufnimmt und sie dir zurück gibt, wenn du entlastest.

Welchen Longboard Flex für Anfänger?

Für Longboard Anfänger eignet sich ein weicher Longboard Flex in der Tat besser, auch wenn das Longboards mit weichem Flex deshalb nicht automatisch zu Anfängerboards macht. Fakt ist: Ein Longboard mit weichem Flex verzeiht Anfängerfehler ganz gut, während Boards mit einem harten Flex schon ein wenig kritischer auf Fehler reagieren. Prinzipiell entscheidest du dich am besten für einen Flex, der zu deinen bevorzugten Einsatzgebieten und deinem Gewicht passt. Ein bisschen Austesten schadet natürlich nie.

Das beeinflusst den Longboard Flex zusätzlich

Longboard Camber und Longboard Rocker Unterschied

Longboard Camber & Longboard Rocker

Camber: Profis wissen, dass eine ausgeprägte Camber die Flexstufe unterstützt. Der Begriff Camber bedeutet, dass das Brett eine positive Vorspannung hat. Das Brett ist dabei leicht nach oben gewölbt, was eine bessere Schwungeinleitung zur Folge hat.

Rocker Longboard: Als Rocker wird eine Bauform von Decks bezeichnet, bei denen eine Wölbung des Decks nach unten (der Länge des Decks nach) vorliegt. Auch das beeinflusst den Longboard Flex. Ein Rocker Longboard wird auch Reverse Camber genannt.

Ein Board – ein Flex?

Nö, auch wenn man das meinen sollte. Es gibt wirklich Longboards in unterschiedlichen Flexstufen. Der Unterschied besteht hier in der Regel aus weniger oder mehr Materialeinsatz. Das heißt: Ein Board mit einem weichen Flex hat weniger Schichten und ist dadurch dünner und leichter. Ein Board mit härterem Flex hat einfach eine oder mehrere Schichten extra bekommen, so dass es steifer wird. Du erkennst Boards, die es in unterschiedlichen Flex-Stufen gibt, meist an Begriffen wie „Ply“ oder „Lagen“, die du in der Produktbeschreibung findest.

Faustregel: Je mehr Lagen (Plys) angegeben sind, umso härter der Longboard Flex.

Es gibt übrigens noch keine Norm für Longboard Flex. Daher musst du dich wohl oder übel durch die Bezeichnungen quälen, die Longboard-Hersteller frei „erfinden“. Allerdings ist diese Vorgehensweise auch gar nicht so verkehrt, verwendet doch jeder Hersteller sein eigenes Material. Auch die Technik, mit der ein Longboard gefertigt wird, unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller teils erheblich.

In meinem Jan Banan Longboard Shop findet Ihr beispielsweise Boards aus kanadischem Ahornholz. Andere Hersteller nehmen z.B. Bambus, einige Lagen Glasfaser oder fügen einen Schaumstoffkern hinzu. Das verändert die Boards entsprechend, so dass kein Longboard dem anderen gleicht.

Ein weiterer Grund für fehlende Normen sind sicherlich auch die zahlreichen Shapes. Sie beeinflussen den Flex allein durch Länge und Breite, aber auch durch Concaves oder Drops usw. Welchen Flex ein Longboard hat, hängt also von zahlreichen Faktoren ab. Ein Vergleich, der das Einführen einer Norm rechtfertigt, ist so nahezu unmöglich.

Dennoch gibt es bestimmte Einteilungen in Flex-Stufen, die aber eher intern ablaufen. Da gibt es Bezeichnungen wie

  • Longboard Flex 1 (für hart)
  • Longboard Flex 2 (für mittel)
  • Longboard Flex 3 (für weich)

Irritierend wird es dann, wenn ein anderer Hersteller für einen weichen Flex die Bezeichnung „Flex 1“ verwendet, obwohl du Flex 1 bislang für harten Flex gehalten hast. Da könnte man sicher noch nachbessern und den Flex herstellerübergreifend möglichst gleichbedeutend bezeichnen. Besser zu verstehen, weil eindeutig, sind hier Bezeichnungen wie „medium“ oder „hart“.

Du siehst also, es kann schon ganz schön schwierig sein, den richtigen Longboard Flex für deine Bedürfnisse zu finden. Wenn du zum Beispiel ein Longboard online kaufen willst und die Produktbeschreibung dir nicht eindeutig verrät, ob das von dir gewählte Board einen harten oder einen weichen Flex hat, frag lieber einmal zu viel nach, als anschließend mit den Füßen fast auf dem Boden zu stehen :-). Denn wie gesagt, bei manchen Herstellern bedeutet Longboard Flex 1 weich, bei anderen hart.

Jan Banan Boards mit Longboard Flex 2 Stufe

Im Jan Banan Longboard Online Shop findest du Longboards mit einer Longboard Flex 2 Stufe. Sie eignen sich also super für dich, wenn du Cruisen oder Carven willst. Meine Longboards sind ideal für ein Fahrergewicht von 50 bis 90 kg. Probiere es doch mal aus und berichte uns von deinen Erfahrungen damit.

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